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Montag, 11. Juni 2007

Theater: Zürcher Überdosis

Das war mal wieder ein echt gutes Theatererlebnis "Die Verschwörung des Fiesco zu Genua" in Zürich!!!!
Wer sich mit wem verschworen hat und wie unser Freund S.K. das alles erlebt hat, kann auf der Seite nachgelesen werden.
mehr.... http://oberdosisinzuerich.blogspot.com/2007/06/fiesko.html

Super Bilder zur Züricher Inszenierung fotographiert von Bernhard Fuchs sind hier zu finden:
http://www.hmt.edu/tads/index.php?id=galerie605

Dienstag, 20. März 2007

Kultur: Die Zeichen stehen gut

Hagen/Zürich. Der 25-jährige Hagener Jan Philipp Gloger ist auf dem besten Wege, ein erfolgreicher Theater-Regisseur zu werden. Am 26. März wird der (Noch-)Student im Rahmen des renommierten Nachwuchswettbewerbs "Körber Studio Junge Regie" am Hamburger Thalia Theater das Drama "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch inszenieren.
Der junge Mann steht erst am Anfang seiner Karriere, doch die bislang zurückgelegten Wegmarken lassen aufhorchen: Schon während seiner Schulzeit am Hagener Hildegardis-Gymnasium machte Jan Philipp Gloger mit einem ersten Preis beim Schülertheatertreffen in Bochum auf sich aufmerksam. Und noch immer hält der Pennäler von damals große Stücke auf seine Schule: "Im Hildegardis habe ich wirklich viel gelernt, nicht zuletzt, weil an dieser Schule auch immer genügend Freiraum für künstlerische Verwirklichung besteht."
Nach dem Zivildienst in einem Berliner Altersheim bewarb sich Gloger am Institut für angewandte Theaterwissenschaften der Universität Gießen. Dass er auf Anhieb genommen wurde, empfindet Jan Philipp noch heute wie einen Ritterschlag: "Die Aufnahme an einer Regieschule ist die schwierigste Hürde in unserem Beruf." Nach dem dreijährigen Grundstudium wechselte der gebürtige Hagener zum Hauptstudium nach Zürich, wo er nun im Sommer als Diplom-Regisseur seine Ausbildung abschließen wird. Dass er für seinen Schweiz-Aufenthalt mit einem Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes ausgerüstet wurde, war nicht nur finanzielle Voraussetzung, sondern einmal mehr unmittelbare Anerkennung seines Talents und seiner Leistungen. Eine Hospitanz an den Münchner Kammerspielen hat Jan Philipp Gloger gerade erfolgreich abgeschlossen, zuvor hatte ihn die Züricher Regie-Schule noch zu einem Workshop nach Tokyo geschickt.
Und jetzt hat ihn die Körber-Stiftung entdeckt und nach Hamburg eingeladen. Zehn junge Regisseure stellen dort Ende März ihre selbst erarbeiteten Stücke vor; als Hauptpreis winkt eine eigene Inszenierung in Hamburg, Frankfurt oder Düsseldorf. Jan Philipp Gloger wird mit "Biedermann und die Brandstifter" ins Rennen gehen. Das Drama von Max Frisch hat er bereits mit großem Erfolg am Theater an der Sihl in Zürich auf die Bühne gebracht. "Entstaubt" habe er es, und "knackig gemacht", umschreibt Gloger seine Regie.
Schon jetzt ist er überall in Deutschland unterwegs und nutzt seine Kontakte, um Regie-Aufgaben für die nächsten Jahre zu bekommen. Mindestens ein Stück wolle er auch unbedingt im Ruhrgebiert inszenieren, wünscht sich der polyglotte Westfale, der unumwunden bekennt: "Ich bin ein ganz grausamer Schauspieler und eigne mich allenfalls für sehr, sehr komödiantische Stücke." Entsprechend seien seine Noten im Schauspielfach auch immer die schlechtestens gewesen, doch sei dies wiederum keineswegs hinderlich bei der Regie: "Im Gegenteil, das Ensemble weiß, dass ich kein Vorspieler bin, und das gefällt den meisten Darstellern."
Dass das Theater gegenwärtig nicht gerade goldene Zeiten erlebt, weiß auch Jan Philipp Gloger: "Es gibt immer weniger Geld für die Kunst, aber das ist doch gerade ein Grund mehr, sich dafür einzusetzen. Und verglichen mit anderen Ländern ist Deutschland nach wie vor ein Schlaraffenland des Theaters."

Montag 19.03 2007, von Andreas Thiemann

Erschienen am 20.März 2007 in der WestfalenPost Nr. 67, Kultur PKU1

Mittwoch, 7. März 2007

Kultur: Fördern Sie Kultur?

Als Mitglied eines Fördervereins unterstützen Sie mit Ihrer Person und mit etwas Kleingeld die Kunst- und Kulturvorhaben in dieser Gesellschaft. Nicht der Staat ist letztlich für die Kultur unserer Gesellschaft zuständig, sondern jede Person selbst. "fördern und fordern" sind die unabdinglich zusammengehörenden Bedeutungen die unsere Kultur nach vorn bringen.

Ich bin Mitglied im Förderverein des Emil Schumacher-Museums. Tun Sie das was Ihnen möglich ist!


Mehr... http://www.foerderverein-esm.de/

Dienstag, 27. Februar 2007

Kultur: Kulturregion Südwestfalen

RUNDMAIL KULTURELLE BILDUNG

Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei ein Hinweis auf eine Tagung der Kulturregion Südwestfalen.
Kulturelle Bildung – junge Kreativität für die Zukunft einer Region
Eine Tagung für Akteure aus dem Bereich Kulturpädagogik, Jugendbildung, kulturelle Bildung, Mitarbeiter von und in Jugendzentren, Jugendbildungsstätten und Schule der Region Südwestfalen.

Datum: 07.05.2007, Beginn: 10.00 Uhr, Ende ca. 15.00 - 16.00 Uhr
Ort: Geschichtsmuseum der Stadt Lüdenscheid, Kosten: 10,00 Euro. Verpflegung ist zu Selbstkosten im Museumscafé möglich. Bezahlung ist vor Ort möglich.

Um eine Anmeldung zur Tagung wird erbeten beim Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen c/o FD Kultur beim Märkischen Kreis, Bismarckstr. 15, 58762 Altena, Tel.: 0 23 52 / 9 66 – 70 66, E-Mail: servicebuero@kulturregion-swf.de, www.kulturregion-swf.de.

Mit freundlichen Grüßen
Susanne Thomas

Donnerstag, 22. Februar 2007

Kultur: Geschmack

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten!
Gehen Sie mit mir der Frage nach:
Wo kommt eigentlich der Geschmack her? Hat Frau oder Mann Geschmack von Geburt an oder kann Geschmack erlernt werden?
Geschmack kommt sprachlich aus dem Mittelhochdeutschen: gesmac - das Vermögen zu Schmecken.
Geschmack kommt demnach von Schmecken und jeder Mensch hat eine eigene Kombination von Genen, die für seine persönlichen Empfindungen zuständig sind. Das heißt also: Der Geschmack, das was wir schmecken und riechen ist genetisch bedingt unterschiedlich. Geschmack an sich ist somit von Geburt an in seinen Grundfesten festgelegt, kann sich aber mit zunehmendem Alter ändern.
Darüber hinaus vergleichen wir uns und unser Leben ständig mit der uns umgebenden Welt und bilden durch Erfahrung und Erziehung Vorlieben und Abneigungen heran, die den eigenen Charakter prägen und somit in den meisten Fällen einen eigenen individuellen Geschmack erzeugen.
Geschmack ist nicht das, was uns die Modeindustrie jedes Jahr aufs neue zu verkaufen sucht. Es zählt in diesem Zusammenhang weder guter noch schlechter Geschmack sondern nur der eigene. Entweder man hat ihn oder nicht! Entweder das eigene Farbsehen und die Kombination von Stoffen und Kleidungsstücken passt in sich oder die Gesellschaft straft uns mit Geschmacklosigkeit. Diese Ausprägung des kollektiven Geschmacks ist nicht nur in der üblichen Kleidung und in der gewohnten Nahrungsmitteln zu finden, sondern trifft auch auf den Stil der Einrichtung einer Wohnung oder eines Hauses zu.
Stilfragen, Styles und In /Out prägen die Diskussionen in Zeitschriften, in Fernsehsendungen und im Internet. Geschmack oder nicht Geschmack - berührt nicht nur unser tägliches Leben sondern ist in der Literatur und in der darstellenden und bildenden Kunst eines der Hauptthemen.
In der Philosophie wird die Frage nach dem Geschmack sehr eng mit dem Begriff „Urteilskraft“ verbunden. „Die
Kritik der Urteilskraft“ (1790) ist Immanuel Kants "dritte Kritik" nach der Kritik der reinen Vernunft und der Kritik der praktischen Vernunft. In dieser Kritik der Urteilskraft werden Fragen zur Ethik, zum individuellen Geschmack und zu gesellschaftlichen Orientierungen des Geschmacks aufgeworfen.
Das Thema bleibt offen. Hier zum Schluss des Artikels noch ein paar zusätzliche Anregungen zur Diskussion:
Man sollte jedem seinen persönlichen Sinn für das Schöne zubilligen; Es ist vergeblich, eine Diskussion über Vorlieben / Stilgefühle / ästhetische Empfindungen zu führen, da solche persönlichen und emotionalen Fragen für sachliche Argumente nicht zugänglich sind!
Ich hoffe, Sie sind beim Lesen auf den Geschmack gekommen sich mit diesem Thema etwas näher zu beschäftigen. Anmerkungen und Diskussionsbeiträge nehme ich gern unter
gloger@ifkomwl.de entgegen. (Autor: Hartmut Gloger)

Freitag, 16. Februar 2007

Kultur: Sehen




IfKom-Diskussionsforum
Sehen und Erkennen in Kunst und Wirklichkeit

Das Sehen ist die Wahrnehmung von Objekten auf Grund von Reizungen durch Lichtstrahlen, die von Objekten ausgesandt, gebeugt oder reflektiert werden. Es werden verschiedene Qualitäten der visuellen Wahrnehmung unterschieden: Sehschärfe, Gesichtsfeld, Farbsehen, Kontrastwahrnehmung, Dunkelanpassung, räumliche Wahrnehmung und Bewegungssehen.

Das reine physikalische Sehen transportiert eine Bildinformation auf die hintere Wand des Auges - auf die Netzhaut. Von dort werden die Reize durch physische und chemische Vorgänge an das Gehirn weitergegeben. Erst die Erfahrung mit dem Gesehenen über einen Zeitraum, und die Konsequenzen im Zusammenspiel mit dem durch das Bild Begreifbaren, ermöglicht dem Denkenden ein Erkennen durch Kombination. Oder anders gesagt:„Erkennen beruht auf expliziten Lernprozessen, das sind solche, in denen bereits Erlebtes miteinander assoziiert wird.“

Bilder und Objekte in der Kunst werden durch das Sehen wahrgenommen und durch unsere eigenen Erfahrungen mit dem Bewusstsein jedes Einzelnen erkannt. Was und in welcher Weise etwas erkannt wird oder erkennbar wird ist eine höchst individuelle Leistung. Farbe und Form, Lichtgestaltung und geplante Effekte verschleiern den Inhalt einer Bildinformation oder tragen mit Absicht zum Erkennen bei.
Unsere multimediale Ist-Zeit überschwemmt unsere Sinne zu jeder Zeit des Tages mit bunten immer wieder neuen und wechselnden Bild-Informationen. Die Bildinfluenz bewegt sich zwischen morgendlicher Tageszeitung und abendlicher Internetwelt. Bildwerke und Bild-Erlebnisse für die in der Vergangenheit weite Reisen in Kauf genommen wurden sind heute über das Buch oder das World Wide Web für jeden zugänglich. Wird das Bild eines Tages das geschrieben Wort verdrängen?
Leiden wir bereits an einer Reizüberflutung durch Bilder und wie nehmen wir Gesehenes heute in unser Denken und Handeln auf? Ich denke das sind spannende Fragen!
Können wir zu jeder Zeit Wahrheit und Lüge in einer Bildinformation herauskristallisieren? Hier ein aktuelles Beispiel aus der TV-Werbung eines Internet-Providers. Zwei Bilder werden dem Rezipienten zugespielt die in seinem Gehirn zu einer Information zusammenschmelzen. Erste Information DSL 6000, zweite Information ein Preis von 19,99 €. Wir kombinieren DSL 6000 kostet 19,99 €! Fehlanzeige. Der DSL 1000 kostet 19,99 € und kann bis zu einem DSL 6000 aufgestockt werden. Das erfährt der Kunde erst im Laden des Werbetreibenden. Und wer schon mal angebissen hat schluckt auch den Happen.

Aber zurück zur Kunst und zur Bildbetrachtung:
In der Globalauswertung der hier gezeigten Zeichnung Minotaurus, konzentriert sich der Betrachter darauf einen Gesamteindruck der Szene zu gewinnen. Farbinformation, Formen und Lichtgestaltung werden analysiert und mit dem Titel des Bildes verglichen. Ist das zu Vermutende zu Erkennen?
Als nächstes erfolgt die Detailauswertung und die im einzelnen und genauen hinsehen erworbenen Informationen werden mit den vorhergehenden aus der Globlauswertung verglichen und gegebenenfalls ergänzt oder revidiert. Hier wird auch zwischen dem Farbauftrag im Vordergrund und der Zeichnung im Hintergrund unterschieden. Finden Sie die Bildinformationen die über die Geschlechter Auskunft geben und suchen Sie den Stier und die Jungfrau!
Erst in dieser Phase - in der elobrativen Auswertung - wird die visuelle Wahrnehmung übersetzt und individuell zu einem mentalen Modell zusammengebaut. Auswahl und Reihenfolge der berücksichtigten Details werden durch Übung und Erfahrung optimiert. Hier tritt die individuelle Neigung des Rezipienten zu Tage und eine Frau sieht sicherlich anderes als der Mann.
Mehr über das mentale Modell ist in der Literatur unter dem Stichwort Wahrnehmungspsychologie zu erfahren.

Ihre persönliche Wahrnehmungen beim Lesen dieses Artikels und bei der Betrachtung der Zeichnung können Sie dem Künstler und Autor Hartmut F. K. Gloger über E-Mail: info@gloger-kunst.de mitteilen. Mehr finden Sie unter http://www.gloger-kunst.de/; Leserbriefe und Kommentare zum Thema: Sehen und Erkennen in Kunst und Wirklichkeit, werden veröffentlicht.

erschienen in der Zeitschrift für Kommunikation, NET, 1/2/2007

Musik: Till Brönner

Der Trompeter, Sänger, Produzent und Komponist Till Brönner ist für mich ein ganz Großer. Mit seinem Jazzalbum „Oceana“ - in dem seine Trompete im Vordergrund steht, aber nie aufdringlich daherkommt - hat er mich "voll begeistert". Hier ist Musik mit Spannung zu hören und excellent im Konzert zu erleben. Brönner versteht es großartig, die Seele der Songs auf seinem Horn zu erzählen und im Zusammenspiel mit der Band weiterzuentwickeln (Ich konnte mich im Dezember selbst bei einem Konzertbesuch davon überzeugen). Reduktion, Sparsamkeit und Zurückhaltung sind wesentliche Gestaltungsmittel dieses Albums. Mein Tipp, falls Sie einen Konzertbesuch einplanen, dann gehen Sie mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner zu Till Bönner und seinen Spitzenmusikern.

Till Brönner
Oceana
Rumpin' – In my secret life – The peacocks – Subrosa – River man – Danny boy – A distant episode – u.a.
Stimme: Madeleine Peyroux, Carla Bruni, Luciana Souza
Trompete: Till Brönner – Gitarre: Dean Parks – Bass: David Piltch – Klavier: Larry Goldings – Schlagzeug: Jay Bellerose
Aufn.-Datum: 2005DDD

Mittwoch, 14. Februar 2007

Musik: Gesangsquartett Q-art

Wenn Sie mal unbedingt etwas " GESANGSARTIGES" brauchen, für eine Feier, ein Jubiläum, ein Event oder für etwas ganz Besonderes, so empfehle ich mit gutem Gewissen meine Künstler-Freundinnen und - Freunde aus der a capella Gruppe "Q-art". Mit ihrem breitgefächerten Programm erfüllen die Sängerinnen und Sänger viele musikalische Wünsche und sind auch noch mit ein paar Gags immer gut drauf. Nicht umsonst haben sie bereits einen Kleinkunstpreis eingeheimst.

mehr... www.Q-art.de

Dienstag, 13. Februar 2007

Kultur: Kommunikation und Kunst

IfKom-Diskussionsforum (erschienen in der Zeitschrift für Kommunikationsmanagement NET 11/2006)
Kommunikation und Kunst – Meine Berührungspunkte
von Hartmut Gloger
Diplom-Kulturmanager und Diplom-Ingenieur in Hagen/Westfalen.
Leiter des IfKom-Arbeitskreises HR/PR und Beirat im Vorstand des Ifkom-Bezirks Westfalen-Lippe.

Kommunikation ist eine Form der Mitteilung zwischen Kommunizierenden. Hierbei ist sowohl wechselseitiges Spiel Mensch-Maschine-Mensch als auch eine Mensch-Mensch bzw. Mensch-Tier Reflexion vorstellbar. Kommunikation ist somit der Prozess des Zeichenaustausches zwischen Menschen (Humankommunikation), Tieren (animalische Kommunikation), innerhalb lebender Organismen (Biokommunikation) wie auch innerhalb oder zwischen technischen Systemen (technische Kommunikation, Maschinenkommunikation) beziehungsweise zwischen Mensch und technischem System (Mensch-Maschine-Kommunikation).

Kunst benötigt eine besondere Form der Mitteilung von Informationen vom Kunstschaffenden (Sender, Kommunikator) über das Medium (Objektkunst, Malerei, Tanz, Sprache, Schrift) zum Betrachter (Empfänger, Rezipienten).

Nur eine veröffentlichte Kunst lässt Dialoge entstehen.

Interessant sind die Parallelen die sich sowohl in der technischen Kommunikation als auch in der Kommunikation über Kunst zu finden sind. Welche Inhalten sollen oder besser gesagt werden transportiert? Welches Medium soll die Information transportieren? Hier stellt sich auch die Sinnfrage: Soll über die Kunst selbst noch zusätzlicher Inhalt mitgeteilt werden?

Dieser besonderen Thematik – dem Zusammenhang zwischen Mensch und Technik - widmet sich auch die Malerei von Künstlerinnen und Künstlern in der Gegenwartskunst.

In der Abbildung W@P II wird der Kommunikationsweg, das Kommunikationsmittel und der Empfänger der Nachricht in einem komplexen Zusammenhang gebracht und in Form eines Bildes ausgeführt. Die gesellschaftliche Auswirkung der heutigen Telekommunikationstechnik wird im produzierten Bild durch Acrylfarben auf Leinwand sichtbar.

Zitat: "W@P II" (2001) zeigt neben der Oberfläche des gegenwärtig aktuellen technischen Entwicklungsstandes unverkennbar einen Totenkopf, der nur angedeutet wird, aber aufgrund überindividueller Wahrnehmungsmuster rasch erkannt werden kann und soll. Dem Anfang wird damit das Ende einer Entwicklung entgegengestellt. Dabei steht das technische Objekt eindeutig als Symbol für den Menschen."W@P II" bedeutet aber nicht den Endpunkt der Serie, sondern lediglich das Minus zum Plus; und auch nicht eine Prognose des Endes der technischen Möglichkeiten, sondern einen neuen Status Quo.“ von Jan-Dirk Schulte, Kunsthistoriker M.A., 9. Januar 2002

Wie stehen Sie zu folgenden Argumenten?

Schafft Kunst Kommunikation? Kann die Kunst Technik und Malerei vereinen? Kunst eine Kommunikationsform! Es ist eine Kunst richtig zu kommunizieren!


Treten Sie in den Dialog (E-Mail: gloger@ifkomwl) zwischen dem Produzierenden (Hartmut F. K. Gloger) sowohl dieses Textbeitrags als auch des abgebildeten Werkes ein. Hier ist Ihre Meinung erwünscht! Mehr ... unter
www.gloger-kunst.de. Leserbriefe und Kommentare zum Thema „Kommunikation und Kunst“ werden veröffentlicht!

Das nächste Thema beschäftigt sich mit dem „Sehen“!

Montag, 12. Februar 2007

Text: Trauerarbeit

Trauerarbeit oder Die Tränen des Scheibenwischers

Eine Biene starb auf der Autobahn an der Frontscheibe.
Die Tränen des Scheibenwischers trauern um ihren Tod.

Ein Soldat starb in Afghanistan in seinem Fahrzeug.
Millionen Gehirne an den TV-Bildschirmen notieren es.
Wer vergießt eine Träne?
Wer trauert um seinen Tod?

Hagen, 07.07.2006
Worte von Hartmut F. K. Gloger

Sonntag, 4. Februar 2007

Kulturtipp: Neo Rauch in Wolfsburg

Bis zum 11. März 2007 wird im Kunstmuseum Wolfsburg die Ausstellung "Neue Rollen" von Neo Rauch gezeigt. Bilder von 1993 bis heute. Eine Kunst die zur Diskussion der Gegenwartskunst unbedingt dazugehört. Fahren Sie hin und urteilen Sie selbst. Meine Meinung werde ich nach dem 3. März 2007 an dieser Stelle kundtun. Also, auf gehts nach Wolfsburg.
mehr... http://www.wolfsburg.de/news/061023_01006/

Mittwoch, 31. Januar 2007

Heute Start

2007-01-29
Musik: Liederliches handgemacht
Wer mich als Blödelbarden kennt, kommt hier auf seine Kosten. Mit meinem alten Kumpel Zisse habe ich uns eine Freude gemacht und im Jahr 2003 eine CD nach unserem Gusto aufgenommen.
Einen Vorgeschmack gibt es auf... www.myspace.com/zissehatten

2007-01-28
Technik: Endlich Online
Wir sind mit unser neuen Homepage für den Ingenieurverband Online! Seit heute kann jeder unseren überarbeiteten Auftritt >http://www.ifkom.de< sehen und kritisch unter die Lupe nehmen.Für den Content sind der IfKom-Bundesvorstand und Ich als Leiter der Arbeitsgruppe Human Relations / Publik Relations verantwortlich.Schaut mal rein!!
mehr... www.ifkom.de

2007-01-28
KulturTipp: Museumsinsel Hombroich
Gestern war ich mit einem Freund in Neuss-Holzheim und habe die Stiftung Insel Hombroich besucht. Auch zu dieser Jahreszeit bietet die Museumsinsel für den entsprechend gekleideten Besucher einen interessanten Rundgang durch eine kleine kunstgeprägte Auen-Landschaft an. Mit 17 Stationen (Künstlerhäuser) und einer Cafeteria zum Auftanken ist es ein Kulturabenteuer für Einzelne, Freunde oder die ganze Familie.Uns hat der Rundgang sehr viel Freunde gemacht!
mehr... www.inselhombroich.de

2007-01-26
Gloger-Community: Start
Ich werde in der nächsten Zeit zu einigen Themen etwas hier an dieser Stelle berichten. Das wird spannend und unregelmäßig - eben wie das Leben so spielt- eben glogal.
mehr... www.gloger-kunst.de

FarbErzählungen im KunstAngebot 2026

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber, heute stelle ich Euch ein paar meiner im Juli 2026 entstandenen...

Blog-Archiv

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Quelle: Juraforum.de

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