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Sonntag, 15. September 2024

100 Jahre HAGENRING

 vom 15. September bis 10. Okrober 2024 zeigen die Künstlerinnen und Künstler des Hagenring e.V. in ihrer Jubiläumsausstellung im Osthaus Museum in Hagen ein breites Feld (über 200 Werke) ihrer künstlerischen Arbeiten.

Hartmut F. K. Gloger ist mit fünf Arbeiten aus dem Bereich Malerei vertreten.

Grundlegendes: Das aktuelle Tagesgeschehen sowie Gedanken zur Umwelt und zum Zusammenleben von Natur und Mensch beeinflussen die Bildgestaltung die durch Fantasie und spontane Eingebung ihren Endzustand erreicht.
In der Arbeit Blaue Flut aus dem Jahr 2021 spiegelt sich das tragische Ereignis der Überflutung des Ahrtales wider und nimmt mit den unterschiedlichen Farbtönen die chaotischen und bedrohenden Zustände auf. Der oben links erkennbare Schwimmer symbolisiert die Gefahr für Mensch und Tier  und scheint die Devise "Rette sich wer kann" herauszuschrei.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: links "Blaue Flut", rechts "Adaption"


Die Adaption 56, 57 und 58 bezeichnen mit den Ziffern lediglich die Reihenfolge der Herstellung im Jahr 2015. Es sind grafisch - malerische Werke die als Komposition in einer Folge entstanden sind. Die in Schwarz gehaltene Strichführung erweitert oder begrenzt den Formen- und Farbraum. Symbolik aus der Natur und des Comic sind gewollt erkennbar.
Die Doppelarbeit Venus II / Over, 2023, erzählt von Vergänglichkeit und floralem Neubeginn. So wie Venus aus den Fluten (Blau) aufsteigt vergeht im gleichen Moment in einem Lavastrom (Orange) das Leben und schwört eine Endzeitstimmung herauf. Beginn und Ende in einem Atemzug!


Hartmut F. K. Gloger, Hagen im September 2024

www.osthausmuseum.de

Samstag, 11. Mai 2024

Start Südwestfalenaward 2024 der IHK Arnsberg, Siegen und der SIHK Hagen


Südwestfalenaward 2024
Bewerbungsende 15. September 2024

 
Die Preise in Form einer Skulptur werden wie ge-
wohnt vom Künstler Hartmut F. K. Gloger ge-
schaffen. Ganz neu in diesem Jahr: Auf der Web-
seite des Awards unter suedwestfalenaward.de
befindet sich nicht nur das Anmeldeformular,
sondern in der Folge auch eine Übersicht aller
teilnehmenden Webagenturen – eine ideale
Möglichkeit für Unternehmen aus Südwestfalen,
einen kompetenten Partner vor Ort für die Neu-
oder Umgestaltung der eigenen Webseite oder
Social-Media-Maßnahmen zu finden. Die Ver-
leihung der Awards wird im November von der
IHK Siegen ausgerichtet. 

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitsfoto

Auch in diesem Jahr werden wieder die besten
Internetseiten der Region beim Südwestfalena-
ward der drei IHKs in Arnsberg, Hagen und Sie-
gen unter dem Motto „Das Beste im Web“ ge-
sucht. Die Bewerbungen können vom 15. Mai bis
zum 15. September online eingereicht werden.
Gesucht sind preisverdächtige Internettauftritte
in den Kategorien „Design“, „Kunde“ und „On-
lineshop“ sowie hochwertige Social-Media-
Kampagnen. Außerdem wird wieder ein „Non-
Profit-Award“ für den besten Online-Auftritt
eines Vereins oder einer gemeinnützigen Einrich-
tung vergeben.
Diesmal trägt der Award das Jahresmotto „Nach-
haltigkeit“.

Montag, 15. April 2024

"FARBE SATT" in der Galerie der Dr. Carl Dörken Stiftung in Herdecke

100 Jahre HAGENRING e.V.

Im Jubiläumsjahr 2024 stellen die Künstlerinnen und Künstler des HAGENRING vom
5. Juli bis 11. August 2024 ausgewählte Werke zum Thema "FARBE SATT" in der
Galerie der Dr. Carl Dörken Stiftung in Herdecke aus.

Mit zwei Arbeiten bin ich dabei:



Hartmut F. K. Gloger, Schichtung, 2023, Mischtechnik auf Leinwand, jeweils 100 x 100 cm

Eröffnung 5. Juli 2024, 19 Uhr
Begrüßung: Karl-Josef Steden, Vorsitzender des HAGENRING e.V.
Musik: Dr. Maik Hester, Konzertakkordeon

Samstags 06.07., 13.07., 20.07., 27.07., 03.08., 10.08. Öffnungszeiten der Galerie 14.00 - 17.00 Uhr Sonntags 07.07., 14.07., 21.07., 28.07., 04.08., 11.08. Öffnungszeiten der Galerie 11.00 - 17.00 Uhr

Kontakt und INFO: www.hagenring.com


Städtische Galerie Haus Seel, Siegen

Vom 9. Mai bis 2. Juni 2024 beteilige ich mich an der Ausstellung "Es war, es ist und es wird sein" in der Galerie im Haus Seel in Siegen.

30 Künstlerinnen und Künstler aus den befreundeten Kunstverbänden ASK (Arbeitsgemeinschaft Siegener Künstlerinnen und Künstler), BKG (BergischeKunstgenossenschaft e.V. aus Wuppertal) und HR (HAGENRING e.V. aus Hagen) zeigen von einer Fachjury ausgewählte Werke aus Malerei, Grafik, Installation, Objekte und Skulpturen zum vorgegebenen Thema.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 9. Mai 2024 um 19 Uhr statt.

Hartmut F. K. Gloger

"Schwefel und Stahl"

2023

Mischtechnik auf Leinwand

100 x 100 cm







Weiterführende Kontakte:

www.ask-siegen.de

www.bkg-wuppertal.de

www.hagenring.com

Weitere Arbeiten von Hartmut F. K. Gloger finden Sie im Internet unter:

INSTAGRAM: hartmutfkgloger

Ich freue mich wenn Sie die Ausstellung besuchen und auf ein Wiedersehen in Siegen oder Hagen

Ihr 

Hartmut F. K. Gloger

Wenn Sie mich einmal im Atelier, Elsenbornstr. 3 in 58093 Hagen besuchen möchten, melden Sie sich doch gern unter 0171 2647972 zu einem Besuch an!


Mittwoch, 6. Dezember 2023

Weihnachten 2023

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

da ist sie wieder "Die Weihnachtszeit"!
Die schon traditionelle Karte zum Fest aus dem Atelier-Gloger gibt es natürlich auch wieder!!

Allen, die sich an Kunst erfreuen, wünsche ich eine schöne Vorweihnachtszeit und friedvolle Fest- und Feiertage.
Kommt "Gut" ins "Neue Jahr" und feiert wie Ihr es wollt!

Danke in das Vertrauen in meine Kunst!!

Euer

Hartmut

W23 - Bunter Schnee, Unikat, 15 x10 cm

Dienstag, 20. Oktober 2020

Kunst und Kirche - Mabon, das Bild zum Ende der Erntezeit - Tag- und Nachtgleiche im September

Das Mabonfest in der keltischen Religion feierte den Erntedank. Es ist der Abschied vom Sommer und eine Vorbereitung für die karge Zeit im Jahr. Dazu betrachten wir das Bild "Mabon" von Hartmut F. K. Gloger und hören Gedanken des Künstlers zu seinem Werk.

 

Mabon, 2010, Mischtechnik auf Leinwand, 120 x 150 cm

mehr auf YOUTUBE: https://www.youtube.com/watch?v=VxuEET-dRm4

Oktoberbilder

In den letzten Oktoberwochen habe ich das Thema Schichtungen um einige Arbeiten erweitert. Ältere Arbeiten reizen mich als Künstler zu Übermalungen - in denen der vorhandene Inhalt mich zu neuen Aussagen führt



Ohne Titel, 2020, Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 50 cm

mehr zu entdecken auf INSTAGRAM: hartmutfkgloger

Gern lade ich zu einem Atelierbesuch unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften ein! Ohne Kaufzwang nur zum Sehen und Diskutieren. Anmeldung unter 01712647972, Hartmut F. K. Gloger, Elsenbornstr. 3, 5809 Hagen / Westfalen.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

SedimentEffekt

Abb.:
Künstler: Hartmut F. K. Gloger;
Serie: SedimentEffekt;
Titel: Windbraut;
Technik: Tusche und Acryl auf Leinwand;
Größe 100 x 100 cm;
Datum: 05.12.2010






Die Bilder der Serie „SedimentEffekt“ erinnern an Ablagerungen in Gesteinen und Durchsichten auf Flussläufe. Farbpigmente hinterlassen Spuren einer fantastischen Welt aus Gedankensplittern und Einfrierungen von Seelenzuständen.

Die maltechnische Arbeit zeigt mit ihrem experimentellen Charakter fotoähnliche Momentaufnahmen amorpher Prozessabläufe und gibt mit der Fixierung von Zuständen Hinweise auf die individuelle Erlebnisverarbeitung des Künstlers.
Man könnte diese Werke auch als Bodensatz der Künstlerseele bezeichnen!

Die quadratmetergroßen Bilder tragen bezeichnende Namen wie „Windbraut“, „Hirschland“ oder „Seelenlieder“.

Der Hagener Maler und Objektkünstler Hartmut F. K. Gloger arbeitet seit Dezember 2010 an der Bildserie „SedimentEffekt“ - Mischtechnik auf Leinwand im Format 100 x 100 cm.

Samstag, 22. Mai 2010

Kunst - Serienauftakt: SpiraleLeben - Samhain

Künstler: Hartmut F. K. Gloger

Serie: SpiraleLeben

Titel: Samhain

Größe H x B x T cm: 120 x 150 x 4

Datierung: 1.11. – 20.12.2009

Signatur: Front unten rechts „Gloger“

SpiraleLeben – Bildserie zu keltisch-germanischen Fest- und Feiertagen

Die Bilder der Serie „SpiraleLeben“ entstehen seit Oktober 2009 und beinhalten die Auseinandersetzung des Künstlers Hartmut F. K. Gloger mit den keltisch-germanischen Fest- und Feiertagen die im Christentum zum Teil in eine eigene Nutzung der Kirchen übernommen wurden.

„SpiraleLeben“ umfasst geplante acht Bilder auf Leinwand und zeigt abstrakte Inhalte aus der keltisch-germanischen Mythologie sowie aus dem eigenen Verständnis des Künstlers abgeleitete Farb- und Formeninhalte zu jahreszeitlichen Abschnitten.

Das Jahr der Kelten wurde nach Sonnenstand und den sich daraus ergebenden Beobachtungen der Jahreszeiten am Himmel in vier Sonnenfeste und vier Mondfeste unterteilt. Diese acht Fest- und Feiertage wurden zum Teil von den christlichen Kirchen übernommen, um feste Traditionen für den eigenen Zweck zu nutzen.

In der folgenden Auflistung werden den keltisch/germanischen Bezeichnungen die heute gebräuchlichen christlichen-weltlichen Namensgebungen zugeordnet ohne eine umfassende Erklärung der Sinn- und Inhaltsfragen abzugeben.

Datierung, keltisch / christlich-weltlich

Mondfest, 31. Oktober/ 1. November, Samhain / Allerheiligen-Halloween

Sonnenfest, 21. Dezember, (Wintersonnenwende) Jule / Weihnachten, Mittwinternacht

Mondfest, 1. und 2. Februar, Imbolc/ Maria Lichtmess

Sonnenfest, 21. März (Frühjahrstagundnachtgleiche), Ostara / Ostern

Mondfest, 30. April/ 1. Mai, Beltane / Walpurgisnacht, Hexenfest

Sonnenfest, 21. Juni (Sommersonnenwende), Litha / Mittsommernacht, 24. Juni Johannistag

Mondfest, 1. August, Lammas oder Lughnasadh keltischer Herbstanfang / Erntedank- Brotfest

Sonnenfest, 22. September (Herbsttagundnachtgleiche), Mabon/ Herbstanfang

Der Poduktionstermin des jeweiligen Bildes steht im engen Verhältnis zum tatsächlichen Zeitabschnitt im keltischen Jahreskalender. Beginnend in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November mit dem Fest Samhain werden acht Jahresabschnitte und somit acht Produktionszeiten definiert.

Die individuelle Bildinformation entsteht aus den mythologischen Überlieferungen und aus den zugehörigen keltisch/germanischen Symbolen und Zeichen sowie aus philosophischen Ansätzen zu den Bedeutungen der Fest- und Feiertage in der Vergangenheit und im Jetzt.

Unterstützt wird die aufkeimende Bildidee durch die erlebte Landschaft - zur Zeit der Bildproduktion/Umsetzungsphase - sowie aus jahreszeitlich bedingten Lichterlebnissen und erinnerten Begegnungen und Gesprächen mit real existierenden Personen.

Starken Einfluss nimmt die Frage: „Was passiert zwischen Allerheiligen (christliche Adaption von Samhain) und Weihnachten (christliche Erweiterung und Umsetzung des Julfestes)“?

Zum Bildaufbau werden beobachtbare Vorgänge aus der Natur und beobachtete menschliche Verhaltensweisen verwendet. In den Produktionsperioden werden Worte, Sätze, Gedichte und Texte durch Malerei interpretiert und in den Werken fixiert.

Warum der Serienname „SpiraleLeben“?

In der Bildserie wird der Jahreskreis, das Wiedererleben der Natur nicht auf die Vorstellung eines Kreises projektiert, sondern mit der Unendlichkeit der Spirale verbunden.

Aus der Tiefe des Raumes - in einem nicht wahrzunehmenden Punkt - entsteht eine Bewegung die sich zu einer sich ausdehnenden Spiralenform entwickelt. Mit dem Istdurchgang durchschreitet die zeichnerische Fixierung der Idee den Raum sowie die Fläche des Bildes (der Moment des Malens) und setzt sich ins Unendliche dehnend fort.

Das Leben als unendlicher Wandel mit der Spiritualität der Wiedergeburt fließend sich erneuernd.


Freitag, 23. November 2007

Kunst im Hot Coffee in der Hagener City

Kaffee und Kunst, am Samstag den 8. Dezember 2007 ab 11 Uhr in der Dahlenkampstr. 6 im Hot Coffee in Hagen. Die Hagener Coffee Company zeigt zum Jahresübergang neue Radierungen des Künstlers Hartmut F. K. Gloger aus der Serie Minotaurus (Mystik und Erotik). Machen Sie eine Kunst-Pause im Advent und schauen sich bei einem Gläschen Prosecco in der Ladenrösterei mit Coffee-Bar um. Wir sind vor Ort für Sie da! Ihr Coffee-Trader Michael Pitten und Hartmut Gloger.

Sonntag, 4. November 2007

Radierungen zum Minotaurus-Thema

Mit mystischen und erotischen Symbolen arbeitet die seit 1995 um den Mythos „Minotaurus“ entstandene Serie in Aquarell und Tusche; seit 1998 zusätzlich ca. 70 Radierungen und 90 Farbunikate unter dem Arbeitstitel „M“.

Weihnachten steht vor der Tür und mein Angebot an Farbradierungen als Unikatausgabe steht für Sie zum Abholen bereit. Der Preis bewegt sich für ein Blatt 20 x 20 cm Bildformat zwischen 180 und 290 Euro, natürlich mit Rahmen und Passepartout.

Anruf genügt mobil: 01607844298 oder vorbeikommen und anschauen im Studio vor Ort in der Elsenbornstr. 3 in D-58093 Hagen/Westfalen.


MYTHOS MINOTAUROS
„Das“ große Thema Hartmut Glogers ist die Gegensätzlichkeit von Zuständen oder Eigenschaften. Die Motive seiner Bildwelten bewegen sich zwischen Extremen und leiten sich aus technischen, künstlerischen und mythologischen Kontexten ab. In seinen großformatigen Gemälden dominiert der Gegensatz zwischen Mensch und Technik.
Die Serie „Minotaurus“ stellt in diesem Zusammenhang eine Besonderheit dar, wenn sie sich auf eine archaische Symbolik und ein zwischenmenschliches Spannungsfeld bezieht. Die Motive werden nicht in der sonst für Gloger typischen, abstrakt-expressiven Mischtechnik entfaltet, sondern im kleinen Format und mit eher graphischen Mitteln wie der (Pinsel-) Zeichnung oder Radierung auf Papier.
Thema ist das Verhältnis von Mann und Frau, repräsentiert in den mythologisch abgeleiteten Bildern von Stier und Jungfrau. Mit diesen Symbolen verweist Gloger auf sein ganz persönliches Erleben und Fühlen, sind sie doch die Sternzeichen von ihm und seiner Ehefrau. Dies bedeutet aber nicht, dass die Serie als Bericht über das Privatleben eines Künstlers verstanden werden soll, sondern lediglich als ein Exempel für etwas, das jeden Menschen in seinem Wesen berührt.
Bei den Radierungen der Minotaurus-Serie trägt Gloger gleichzeitig verschiedene Farbtöne auf die Druckplatte auf. Anders, als bei der klassischen Radierung, bei der
man zur Erstellung mehrfarbiger Drucke mit mehreren Druckplatten arbeitet, wobei jede Druckplatte für einen bestimmten Farbton verwendet wird, entstehen auf diese direkte und frei variierbare Weise Einzelstücke im Sinne eines Originals. Auch hier erscheint auf der rein materiellen Ebene das Thema des Verhältnisses von Besonderem und Allgemeinem. Es dominiert die Linie, die das Verhältnis von Mann und Frau in Form von gehörntem Dreieck und gerundetem, an- und abschwellenden Torso in immer neuen Variationen in Beziehung setzt, untersucht und vorübergehend bestimmt.
Die Methode der „Variation zum Thema“ entspricht der Arbeitsweise, die auch in den anderen, parallel geführten Serien zum Tragen kommt.
Die Besonderheit der Minotaurus-Serie besteht einerseits in der Intimität des Motivs, andererseits zeichnet sie sich durch die Verbindung mit einem allgemein nachvollziehbaren, mythologischen Motiv, das sich durch die historische Entwicklung des Menschen von der archaischen Kunst bis heute erhalten hat, aus. Diese Verbindung von Persönlichem und Allgemeingültigem ist ein Markenzeichen Glogers, das sich im kleinen wie im großen Format wieder finden lässt.
In der Zusammenschau mit anderen Serien des Künstlers wird die Spannung zwischen extrem gegensätzlichen Polen als ein menschliches Grundthema erkennbar, das sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte verfolgen lässt und den Menschen von seinen primitiven Ursprüngen bis in unsere gegenwärtige, technisch hoch entwickelte Zeit prägt.
(Jan-Dirk Schulte, Kunsthistoriker Januar 2004)

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Objektkunst für den Südwestfalen@ward 2007


Hartmut F. K. Gloger fertigt sechs Objekte zur Verleihung des Südwestfalenawards 2007 in der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen am 5. November 2007, 19:30 Uhr.


Kommentar von Peter Haarmann an SIHK,Sehr geehrter Herr Höntsch,

mein Kompliment für die gelungene Veranstaltung gesternabend in der IHK - Preisverleihung Südwestfalenaward. Die Preise sind wirklich sehr schön gestaltet und ein echter Hingucker! Auch wenn für den Gewinn kein Preisgeld ausgeschüttet wird, sind die Preise hoch im Kurs, wie man dies beobachten konnte. Manch einer mochte ihn gar nicht mehr aus der Hand geben und hatte somit nur eine Hand frei, um sich dem leckeren Imbiss zu widmen. Mir standen hierfür jedoch beide Hände zu Verfügung, weil ich im Sinne des olympischen Gedanken anwesend war. Ich freue mich bereits auf den nächsten Südwestfalenaward ;-).

Eine kleine Anmerkung zum Schluß - Da in der Kategorie NON-PROFIT sowohl Vereine und Organisationen, als auch Einzelpersonen vertreten sind, würde eine Unterteilung hier eine größere Chancengleichheit herstellen, dies eventuell als Anregung...

Mit freundlichen Grüßen
Peter Haarmann

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Gloger-Bild "SRG - Neue Freiheit" in der Westfalenpost Hagen

3. Oktober 2007, Westfalenpost Kultur
Über Vertrauen zur erlebbaren Heimat


Der Hagener Künstler Hartmut F. K. Gloger hat dieses großformatige Bild in den Deutschlandfarben "SRG Neue Freiheit" genannt, das er unter dem Eindruck der Fußballweltmeisterschaft im vergangenen Jahr gemalt hat. Foto: A. Thiemann

Hagen. Unter dem unmittelbaren Eindruck der bundesweiten Euphorie während der Fußballweltmeisterschaft im vergangenen Jahr schuf der Hagener Künstler Hartmut F. K. Gloger ein Bild in den Farben Schwarz, Rot, Gold, und er nannte seine Arbeit schlicht "SRG Neue Freiheit".
Abseits jener freude-trunkener Erlebnisse sieht es 18 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung nicht in allen Herzen ganz so glücklich aus.
Das Meinungsforschungsinstitut Emnid hat gerade ermittelt, dass sich drei Viertel der Ostdeutschen als Bürger zweiter Klasse empfinden. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, dann ginge die Linke zwischen Elbe und Oder mit 31 Prozent als stärkste Partei daraus hervor, die CDU käme auf 25, die SPD auf 22 Prozent. 73 Prozent der West-Deutschen erkennen dagegen keine ostdeutsche Benachteiligung, sie hadern mit dem Solidaritätszuschlag, der ihnen Monat für Monat den vermeintlichen Preis des geeinten Deutschland vor Augen führt.
Immerhin herrscht eine ost-west-überspannende Dankbarkeit über den Fall der Mauer: Nur 19 Prozent aller Deutschen - auf beide Landeshälften gleichmäßig verteilt - wünschen sie sich zurück.
Das Bild von Hartmut Gloger fokussiert das politische wie auch das psychologische Dilemma: Alle sind sich der "Neuen Freiheit" sehr wohl bewusst. Aber gleichzeitig sehen sich viele auch inmitten einer dynamischen Entwicklung, die mitunter für den Einzelnen sogar explosionsartige Prozesse beinhaltet und ihn vom harmonisch zentrierten Einheitsgefühl an die gesellschaftliche Peripherie zu schleudern droht.
"Wir müssen erst einmal schätzen lernen, was uns verbindet", hat Matthias Matussek in seinem Buch "Wir Deutschen" vor einem Jahr angemahnt. Und es hat tatsächlich den Anschein, als wären 18 Jahre dafür noch lange nicht Zeit genug.
Der Philosoph Friedrich Nietzsche (1844 - 1900) hat einmal gesagt: "Das ist deutsch - dass man sich über Deutschland Gedanken macht." Und die junge Autorin Ariadne von Schirach, die mit ihrem Zeitgeist-Buch "Der Tanz um die Lust" für bundesweite Aufregung sorgte, meint lapidar: "Wir sind die Generation der Verwirrten."
Wer vor wenigen Tagen den Fernsehzweiteiler "Die Frau vom Check Point Charlie" sah, hat noch einmal sehr direkt und höchst emotional vor Augen geführt bekommen, aus welcher zeitgeschichtlichen Etappe sich unsere deutsch-deutschen Befindlichkeiten tatsächlich speisen.
Wenn es stimmt, was der Schriftsteller Christian Graf von Krockow in einem seiner Bücher formuliert hat, dass nämlich "Heimat ein Erfahrungsraum der Vertrautheit ist, der in der Kindheit entsteht", dann wird auch nachvollziehbar, dass viele Menschen in unserem Lande - im Osten wie auch im Westen - nach 1989 sehr wohl ein gutes Stück Vertrautheit verloren haben. Die in der Kindheit angelegten politisch-geografischen Koordinaten, ein tief verwurzeltes Feinddenken und andere mitprägende Konstellationen können nicht über Nacht, nicht einmal offensichtlich über 18 Jahre hinweg ausgelöscht und lückenlos ersetzt werden.
Und dennoch liegt gerade in einer Neubesinnung auf den Begriff der Heimat auch eine sehr große Chance. So ist es kein Zufall, dass der Leipziger Philosophie-Professor Christoph Türcke vor einigen Monaten ein Büchlein geschrieben hat, das den programmatischen Titel trägt "Heimat - Eine Rehabilitation" (zu Klampen Verlag). "Zur Heimat gehört, dass sie als solche erlebt wird", meint Prof. Türcke. Und ganz in diesem Sinne fordert auch Graf von Krockow auf, "Heimat zu verstehen, wie sie wirklich ist: konkret in der Vielfalt ihrer Formen."
Es geht darum, im gegenseitigen Vertrauen neue, neuerliche Vertrautheiten aufzubauen. Der Blick zurück birgt die Gefahr des verklärenden Vergessens, der falschen Idealisierung und also der sträflichen Sehnsucht nach einer Idylle, die es in Wahrheit gar nicht gab. Weder im Osten noch im Westen.

Von Andreas Thiemann

Mittwoch, 19. September 2007

Presseartikel zur Ausstellung HÜF


Westfalenpost Hagen, 17. September 2007

Zur Vernissage am Donnerstag, 20.09.2007 um 19 Uhr im HÜF in Hagen-Halden werden meine Freunde Werner Kühle und Wolfgang Zerbs mit Gesang und Gitarren den musikalischen Rahmen gestalten.

Ich freue mich auf diese Ergänzung meiner Ausstellung. Hartmut.

FarbErzählungen im KunstAngebot 2026

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber, heute stelle ich Euch ein paar meiner im Juli 2026 entstandenen...

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Quelle: Juraforum.de

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