Samstag, 22. Mai 2010

Kunst - Serienauftakt: SpiraleLeben - Samhain

Künstler: Hartmut F. K. Gloger

Serie: SpiraleLeben

Titel: Samhain

Größe H x B x T cm: 120 x 150 x 4

Datierung: 1.11. – 20.12.2009

Signatur: Front unten rechts „Gloger“

SpiraleLeben – Bildserie zu keltisch-germanischen Fest- und Feiertagen

Die Bilder der Serie „SpiraleLeben“ entstehen seit Oktober 2009 und beinhalten die Auseinandersetzung des Künstlers Hartmut F. K. Gloger mit den keltisch-germanischen Fest- und Feiertagen die im Christentum zum Teil in eine eigene Nutzung der Kirchen übernommen wurden.

„SpiraleLeben“ umfasst geplante acht Bilder auf Leinwand und zeigt abstrakte Inhalte aus der keltisch-germanischen Mythologie sowie aus dem eigenen Verständnis des Künstlers abgeleitete Farb- und Formeninhalte zu jahreszeitlichen Abschnitten.

Das Jahr der Kelten wurde nach Sonnenstand und den sich daraus ergebenden Beobachtungen der Jahreszeiten am Himmel in vier Sonnenfeste und vier Mondfeste unterteilt. Diese acht Fest- und Feiertage wurden zum Teil von den christlichen Kirchen übernommen, um feste Traditionen für den eigenen Zweck zu nutzen.

In der folgenden Auflistung werden den keltisch/germanischen Bezeichnungen die heute gebräuchlichen christlichen-weltlichen Namensgebungen zugeordnet ohne eine umfassende Erklärung der Sinn- und Inhaltsfragen abzugeben.

Datierung, keltisch / christlich-weltlich

Mondfest, 31. Oktober/ 1. November, Samhain / Allerheiligen-Halloween

Sonnenfest, 21. Dezember, (Wintersonnenwende) Jule / Weihnachten, Mittwinternacht

Mondfest, 1. und 2. Februar, Imbolc/ Maria Lichtmess

Sonnenfest, 21. März (Frühjahrstagundnachtgleiche), Ostara / Ostern

Mondfest, 30. April/ 1. Mai, Beltane / Walpurgisnacht, Hexenfest

Sonnenfest, 21. Juni (Sommersonnenwende), Litha / Mittsommernacht, 24. Juni Johannistag

Mondfest, 1. August, Lammas oder Lughnasadh keltischer Herbstanfang / Erntedank- Brotfest

Sonnenfest, 22. September (Herbsttagundnachtgleiche), Mabon/ Herbstanfang

Der Poduktionstermin des jeweiligen Bildes steht im engen Verhältnis zum tatsächlichen Zeitabschnitt im keltischen Jahreskalender. Beginnend in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November mit dem Fest Samhain werden acht Jahresabschnitte und somit acht Produktionszeiten definiert.

Die individuelle Bildinformation entsteht aus den mythologischen Überlieferungen und aus den zugehörigen keltisch/germanischen Symbolen und Zeichen sowie aus philosophischen Ansätzen zu den Bedeutungen der Fest- und Feiertage in der Vergangenheit und im Jetzt.

Unterstützt wird die aufkeimende Bildidee durch die erlebte Landschaft - zur Zeit der Bildproduktion/Umsetzungsphase - sowie aus jahreszeitlich bedingten Lichterlebnissen und erinnerten Begegnungen und Gesprächen mit real existierenden Personen.

Starken Einfluss nimmt die Frage: „Was passiert zwischen Allerheiligen (christliche Adaption von Samhain) und Weihnachten (christliche Erweiterung und Umsetzung des Julfestes)“?

Zum Bildaufbau werden beobachtbare Vorgänge aus der Natur und beobachtete menschliche Verhaltensweisen verwendet. In den Produktionsperioden werden Worte, Sätze, Gedichte und Texte durch Malerei interpretiert und in den Werken fixiert.

Warum der Serienname „SpiraleLeben“?

In der Bildserie wird der Jahreskreis, das Wiedererleben der Natur nicht auf die Vorstellung eines Kreises projektiert, sondern mit der Unendlichkeit der Spirale verbunden.

Aus der Tiefe des Raumes - in einem nicht wahrzunehmenden Punkt - entsteht eine Bewegung die sich zu einer sich ausdehnenden Spiralenform entwickelt. Mit dem Istdurchgang durchschreitet die zeichnerische Fixierung der Idee den Raum sowie die Fläche des Bildes (der Moment des Malens) und setzt sich ins Unendliche dehnend fort.

Das Leben als unendlicher Wandel mit der Spiritualität der Wiedergeburt fließend sich erneuernd.


Donnerstag, 8. April 2010

Gedanken zur Kulturförderung oder "no money no fun"

Unsere Event- und Spaßgesellschaft lebt immer mehr nach dem Aldi-Lidl-Penny-Prinzip. Kulturelle Ereignisse sollen möglichst auf höchstem Niveau stattfinden und dabei extrem billig angeboten werden. Der berühmte Spagat zwischen der Öffnung der Kultur und Kunst für Geringverdienende (Kinder, Jugendliche Studenten, Hartz IV-Empfänger) und der Absicherung der Einnahmen von Bund, Land, Stadt und Gemeinden erfordert eine politische Lösung, die mit sehr viel Fingerspitzengefühl herbeigeführt werden muss.
In der kulturellen Zukunft unserer Stadt Hagen kommt es mit Sicherheit zu dem Punkt, dass die Mittel für Kulturzentren und Projekte der Kulturschaffenden so weit heruntergefahren werden, dass eine Förderung zugunsten der Rezipienten und Künstler nicht mehr stattfindet.
Aus diesen zwingenden Gründen heraus fällt den Unternehmen und Organisationen im Hagener Umfeld die Aufgabe zu, zukünftige Träger der Kultur zu werden. Ob stilles Sponsoring oder offensive Förderpolitik - beides trägt dazu bei, Kulturschaffenden den notwendigen Rahmen (Grundverdienst) zu geben. Geben ist das Schlüsselwort - denn nur durch Beauftragung von Kulturveranstaltungen und Kunst- und Werkaufträgen kann das dringend benötigte Kapital zum Überleben in unserer Gesellschaft an die Produzierenden fließen.
Ein Kulturschaffender in der Kleinkunstszene sollte für einen abendfüllenden Vortrag schon seinen angemessenen Lohn (Gage) erhalten. Das ist aber leider nicht die Realität. Festgagen werden immer seltener und mit der sogenannten 70/30-Regelung der Eintrittsgelder ist der Kulturschaffende unmittelbar von der Besucherzahl abhängig und kann eher verlieren als gewinnen.
Viele Auftritte müssen mit so geringen Gagen absolviert werden, um nach Abzug der Anreise und eventuellen Hotelkosten nur noch einige Euro übrig zu behalten und dafür hat der Künstler wochenlang an seinem Programm gefeilt. Bei den bildenden Künstlern werden Ausstellungen durchgeführt, die weder einen Bildkauf garantieren noch eine Ausstellungsvergütung beinhalten. Da in den meisten Fällen für die Ausstellung der Werke kein Honorar gezahlt wird, muss der Auf- und Abbau auch noch selbst finanziert werden.
Es bedarf machen Auftrittes und einer Vielzahl von Projekten und Ausstellungen, um einen überlebensnotwenigen Verdienst zu erlangen.
Sponsoren und Förderern ist ein breites Spektrum an Möglichkeiten an die Hand gegeben die kulturelle Szene zu unterstützen. Betriebsfeiern, Festvorträge, Jubiläumsveranstaltungen, Eröffnungen, Symposien und vieles Andere mehr bieten sich an, ein abwechslungsreiches Programm gemeinsam mit Künstlern zu gestalten. Hier ist der Fantasie des "zahlenden Nutzers" keine Grenze gesetzt.
Wie ist das denn so in Hagen? Kein Geld - keine Kultur! Oder sprechen wir mal über eine offensive Kulturförderung durch persönliche und private Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Organisationen, Vereinen und Kulturschaffenden.
Kultur ist ein Elixier und bestimmt im hohen Maß die Wertigkeit unseres Lebens.

Hartmut F. K. Gloger
Hagen/Westfalen im April 2010

Donnerstag, 25. Februar 2010

Der Stier im Frühling - Radierungen in der Hagener Coffee Company








Mit einem kritischen Blick in die griechische Mythologie fällt Göttervater Zeus mit seinem erheblichen Hang zum weiblichen Geschlecht und mit seinem ungebändigten Zeugungswillen doch schon das eine oder andere Mal aus der vermeintlich göttlichen Rolle als Chef des Olymps. Kein Wunder, dass in den Radierungen von Hartmut. F. K. Gloger der Stier sich immer wieder in den Vordergrund drängt. Stiere wollen eben gern im Mittelpunkt stehen!

So auch wieder zu dieser Ausstellung in der Hagener Coffee Company in der Dahlenkampstraße in Hagen/Westfalen – Zeus bestimmt das Thema „Der Stier im Frühling“. Der 20. März 2010 ist nicht nur Frühlingsanfang sondern auch der Termin für die Vernissage um 11 bis 15 Uhr mit eröffnenden Worten des Künstlers.

Termin: 20.03.2010 bis 30.04.2010
Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-18:30, Sa 10:30-15:30

Vernissage: 20.03.2010, 11 bis 15:30 Uhr
Finissage: 30.04.2010, 14-18:30 Uhr

Dahlenkampstr. 6, 58095 Hagen
Tel.: 0 23 31/9 71 73 33

Montag, 8. Februar 2010

Fundstück von 1915

Feldpostkarte aus dem "Ersten Weltkrieg"

Titel: Zwei Feinschmecker
Datum: 13. Dezember 1915
Künstler: Friedrich Gloger

Fundstück von Friedrich Gloger:
Opa Fritz hatte als Infantrist im Lazarett in Dillingen an der Donau etwas Zeit um seine Feldpostkarte selbst zu zeichnen; das ist fast schon 95 Jahre her!


Donnerstag, 4. Februar 2010

Sieben auf einen Streich

Das ist kein Märchen – sondern Hoffnung für die Zukunft. Sieben Hagener Chöre waren auf der ersten Programmkonferenz des Hagener Kulturrings (HKR) am 2. Februar 2010 im Weltkugelzimmer im Hagener Ratskeller vertreten und diskutierten mit dem Vorstand des HKR die Terminsituation und die Inhalte für das Jahr 2010.

Siegfried Piotrowski (Vorsitzender HKR) gab seiner Freude über das gestartete Interesse an einer gemeinsamen Planung Ausdruck und stellte in Kurzform den Hagener Kulturring e.V. (seit 1945) in seiner jetzigen Aufgabenstellung vor. Um so mehr Raum hatte Hartmut Gloger, den Anwesenden den Nutzen einer abgestimmten Konzerttätigkeit über das Jahr mit Zuhilfenahme des Veranstaltungsplans im Internetauftritt des HKR unter www.hagenkultur.de näher zu bringen. „Abgestimmte Programmplanung für Chöre mit ähnlichen Inhalten macht Sinn“ das war als zusammengefasste Meinung der Chorvertreter aus diesen lebhaft geführten Vorabendgesprächen herauszuhören. So sollen interessierte Hagener Bürgerinnen und Bürger noch mehr Chancen erhalten Chor-Kultur zu erleben. Aber auch Verlinkung der eigenen Programmseiten im Internet und publizieren auf der Homepage www.Hagener-Kulturring.org unter „Nachrichten“ und „Presse & Info“ ist eine Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit für Chöre in Hagen die gern von den Chören in Anspruch genommen würde. Geschäftsführer Markus Meilwes freut sich jetzt schon auf die Erweiterung der Mitgliederzahl, wenn alle Hagener Chöre einmal Mitglieder des Kulturrings sind und somit eine gemeinsame abgestimmte Konzertlandschaft für Hagen Wirklichkeit werden kann. (haglo 20100204)

Bild der Woche 43 - Nowhere Man

Nowhere Man Acryl und Tusche auf Leinwand, 120 x 100 cm, Preis: 1.900,- Euro                                       Nowhere Man
 Einzelbild I...

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Quelle: Juraforum.de

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