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Gedanken zur Kulturförderung oder "no money no fun"

Kultur und Kunst können nur gedeihen wenn Auftraggeber und Sponsoren den regionalen Betrieb aufrecht erhalten und durch privates Engagement die Kulturschaffenden unterstützen. Unsere Event- und Spaßgesellschaft lebt immer mehr nach dem Aldi-Lidl-Penny-Prinzip. Kulturelle Ereignisse sollen möglichst auf höchstem Niveau stattfinden und dabei extrem billig angeboten werden. Der berühmte Spagat zwischen der Öffnung der Kultur und Kunst für Geringverdienende (Kinder, Jugendliche Studenten, Hartz IV-Empfänger) und der Absicherung der Einnahmen von Bund, Land, Stadt und Gemeinden erfordert eine politische Lösung, die mit sehr viel Fingerspitzengefühl herbeigeführt werden muss. In der kulturellen Zukunft unserer Stadt Hagen kommt es mit Sicherheit zu dem Punkt, dass die Mittel für Kulturzentren und Projekte der Kulturschaffenden so weit heruntergefahren werden, dass eine Förderung zugunsten der Rezipienten und Künstler nicht mehr stattfindet. Aus diesen zwingenden Gründen heraus fällt den Untern…